Tai Chi ist eine alternative Quelle zur Meditation
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Wir leben in einer Welt voller Unruhe. Täglich werden wir mit einer Flut von Infor­ma­tionen überschüttet. Abstellen lässt sich diese nur schwer, aber wir können Körper und Geist trotzdem Gutes tun und ihnen eine Auszeit gewähren. Dazu gibt es verschiedene Wege. Viele Spieler nutzen für etwas Spaß und Entspannung das Handy Casino und schalten dort etwas ab. Andere Kochen, schlafen oder sehen fern. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, zu meditieren. Um dies wirksam zu tun, bedarf es allerdings etwas Übung und Erfahrung. Außerdem ist es für viele Menschen eher eine Belastung, lange still sitzen zu müssen. So wird die Meditationssitzung eher zur Gedulds­probe anstatt entspannend. Daher möchten wir Ihnen heute Alternativen zur Meditation näherbringen. Nehmen Sie sich doch zum Beispiel am Weltfriedenstag am 21. September etwas Zeit dafür und lassen Sie ein wenig Ruhe einkehren.

Beruhigende Musik hören

Ohne Musik würde die Welt einfach zusammenbrechen. Man kann sich einen eigenen Soundtrack zum Leben zusammenstellen. Für die Arbeit, beim Sport, im Auto, beim Morgenritual. Beruhigende Musik hilft, Spannungen zu lösen und sich zu verlieren. Oft genau das, was man an einem stressigen Tag braucht. Denn Musik ist ein effektives Mittel zum Stressabbau. Das kann von  Klassik oder Jazz sogar bis zu Klängen des Ozeans gehen.

Spaziergänge in der Natur

Das Laufen in der Natur ist ein bewährtes Mittel zum Abbau von Stress und der optimale Zeitpunkt, um tief durchzuatmen oder die Ohrhörer anzuschließen und beruhigender Musik zu lauschen. Machen Sie einen 10-20-minütigen Spaziergang und teten Sie mit Ihrer Umgebung in Verbindung. Beachten, atmen und fühlen. Versuchen Sie nicht, die Gedanken dabei zu beurteilen; lassen Sie sie einfach  wie Wellen kommen und gehen. Damit dies stresslösend wirkt, muss man nach draußen gehen.

Wandern als Entspannungsform
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Aktiv sein

Viele empfinden das Schwimmen von langsamen, bewussten Bahnen als meditativ. Schwimmen ist ein super Training. Mit guter Technik und genügend Ausdauer kann man es außerdem in eine Meditationsübung verwandeln.

Haben Sie jemals einen depressiven, ängstlichen Surfer gesehen? Eher nicht. 2011 fanden Forscher heraus, dass Surfer weitaus seltener an Depressionen oder Ängsten leiden als die restliche Bevölkerung. Surfen kann nachgewiesenermaßen auch Menschen helfen, die an PTSD leiden.

Kombinieren Sie das Eintauchen in die Natur mit den oben genannten Spaziergängen und Sie wandern, eine Form der Meditation im Freien. Besonders wenn man einfach nicht abschal­ten kann, solange man sich nicht bewegt, ist Wandern zu empfehlen. Wer sich bewegen muss, um den Verstand in den Griff zu bekommen, sollte dies in natürlichen Umgebungen versuchen.

Tanzen, wie wenn niemand zusieht, heißt es. Genau so sieht meditatives Tanzen aus. Körper und Musik verschmelzen. Das Selbst, das allmächtige „Ich“, verschwindet, wenn auch nur für ein paar Minuten. Aber das ist genug. Das Beste daran ist,  dass man nicht einmal „gut“ im Tanzen sein muss, um den Effekt zu erleben.

Tai Chi

Von den Praktizierenden wird Tai Chi oft als „Bewegungsmeditation“ bezeichnet, und genau das ist es auch. In der Forschung wurden viele Ähnlichkeiten zwischen Meditation und Tai Chi bestätigt. In einer Studie wurden ältere chinesische Erwachsene, die in Wohngemeinschaften lebten, in Gruppen für Tai Chi, Gehen, soziale Interaktion oder ohne  Intervention eingeteilt. Die Tai-Chi-Gruppe erfuhr eine Zunahme des Gehirnvolumens, Verbesserungen beim verbalen Lernen und der verbalen Gewandtheit sowie eine Besserung hinsichtlich Demenzsympto­men. Außerdem senkt Tai Chia auch das kardiovaskuläre Risiko bei Frauen, genau wie die Meditation.

Yoga

Wenn es um Entspannung und Stressabbau geht, ist Yoga zu Recht einer der Klassiker. Viele Praktizierende werden sagen, dass es beim Yoga nicht um die Posen oder das Dehnen geht. Es steht vielmehr die Meditation im Fokus. Wenn Sie darüber nachdenken, was in einer typischen Yogapose passiert – es ist die perfekte Gelegenheit, die Akzeptanz von Beschwerden zu üben. So praktizieren wir auch ein wertfreies Bewusstsein für positive und negative Emotionen, Gedanken und Situationen. Nur durch die Identifikation mit emotio­nalen Zuständen wie traurig oder glücklich gewähren wir ihnen Macht über uns. Yoga-Posen sind oft schmerzhaft und unangenehm. Wenn wir aber das körperliche Unbehagen einer bestimmten Pose aus einer abgetrennten Position heraus beobachten können, weder vor ihr weglaufen noch uns in ihr verlieren, praktizieren wir wahre Achtsamkeit.

Meditation zum Entspannen und Entkleiden
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Sex haben!

Hier geht es darum, den Kopf abzuschalten und den Moment zu erleben! Anstatt sich Sorgen zu machen, ob man der anderen Person gefällt oder es gerade vermasselt, sollte man sich einfach dabei verlieren. Besorgnis macht Dinge, um die man sich sorgt, nur wahrscheinlicher. Dann ist es vorbei, und man hat die ganze Zeit im Kopf verbracht und nicht im Körper. Dem Körper, der einige wirklich tolle Dinge tat, die man gerade völlig verpasst hat.

Arbeiten mit Farben

Malbücher für Erwachsene erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Diese Übung erfordert Präsenz. Schweift man ab, übermalt man die Linie. Am wichtigsten ist, dass das Malen eine immersive Tätigkeit ist, die einen ganz von selbst belohnt. Zu sehen, wie die farbenprächtigen Muster lebendig werden, ist sehr zufriendestellend und beruhigend. Sehen Sie selbst!

Wofür auch immer Sie sich entscheiden, wir wünschen viel Erfolg beim Entspannen.