Valorant
Quelle: fandom.com

In den letzten Jahren erfreut sich eSport weltweit immer größerer Beliebtheit. Die Zu­schauer­zahlen, Anzahl der Veranstaltungen und erzielte Umsätze steigen jährlich. Längst hat sich eSport vom belächelten Nischenprodukt für Konsolennerds zur ernst­zunehmenden Konkurrenz für etablierte Sportarten entwickelt. So überrascht es nicht, das reale Fußball­vereine oder Formel 1-Teams inzwischen auch über eSport-Abteilungen verfügen, die an so professionell wie möglich gehaltenen Wettkämpfen teil­neh­men. Auch „echte“ Athleten sind immer wieder unter den Teilnehmern zu finden. So gewann Charles Leclerc Anfang April sein erstes virtuelles Formel 1-Rennen, natürlich für Ferrari. Im Handy Casino spielen Sie da deutlich entspannter.

Dabei wird eSport nicht immer nur mit Sportspielen betrieben. Sehr beliebt sind auch Strate­gie­spiele und die sogenannten Ego-Shooter. Bei ersteren muss der Spieler vor allem schnell gut funktionierende Strategien anwenden und sich an die Spielbedingungen anpassen, um zu gewinnen. Bei Shootern kommt es auf Reaktions­schnelligkeit, gute Kenntnis der Umge­bung und Teamwork an. Matches wie im Shooter-Urgestein Counter-Strike: Global Offensive sorgen immer noch für Begeisterung bei Spielern und Fans. Dieses Spiel erschien bereits 2012. Eingeweihte wissen, dass in der Spiele­branche ein konstanter Nachschub an neuen Spielen von guter Qualität herrscht. Nicht jedes eignet sich für die Anwendung in eSport-Events, aber demnächst steht ein Spiel an, was wohl keine größeren Probleme haben dürfte, sich in der eSport-Szene zu etablieren. Die Rede ist von Valorant, dem neuesten Werk der League of Legends-Macher von Riot Games.

Frischer Wind trotz alter Ideen

Valorant ist ein frische Brise im Genre und doch gleichzeitig völlig unoriginell. Der Ego-Shooter begann seine Closed Beta-Phase für eine große Anzahl an Zuschauern auf Twitch. Dies ist zum Teil dem Deal von Riot mit der Plattform zu verdanken, der es beliebten Strea­mern ermöglicht, Zugangsschlüssel zur Teilnahme an der Beta-Phase zu verschenken, während sie das Spiel live spielten.

Es ist offensichtlich, dass Valorant ein äußerst wettbewerbsorientiertes Spiel ist. So spricht es wohl nur einen kleineren Teil der gesamten Spielergemeinde an. Aber das ist egal, denn es deutet sich bereits als einer der nächsten beliebtesten Titel für den eSport an. Dies trotz oder gerade wegen des Hardcore-Spielprinzips und der Tatsache, dass fast jede einzelne Komponente des Designs aus früheren, ähnlichen entlehnt wird.

Riot Games veröffentlichen neues Spiel
Quelle: Wikimedia

Valorant bricht schon jetzt Rekorde

Warum scheint Valorant so auf Erfolg programmiert zu sein? Einfach ausgedrückt kombiniert das Spiel charakterspezifische Superkräfte in einem stark vom Spiel Overwatch beeinflussten Modell mit einem spannenden, hochintensiven taktischen Shooter, der mehr oder weniger aus Counter-Strike übernommen wurde. Dabei versucht Riot, ein moderneres Counter-Strike zu entwickeln, das eine Generation anspricht, die mit der Idee aufgewachsen ist, spezifische Fähigkeiten ihres Helden mit einzigartigen Kräften zu trainieren und diese in spielent­schei­denden Momenten einzusetzen.

Seit den ersten Stunden bei Twitch hat Valorant dieses Konzept richtig und auf eine Art und Weise umgesetzt, die Streamer und Profispieler von anderen Spielen weglocken könnte. Das Spiel brach den Twitch-Rekord für das meistverfolgte Spiel mit 34 Millionen gesehenen Stunden an einem einzigen Tag. Der Spitzenwert von 1,7 Millionen gleichzeitigen Zuschauern wurde nur während der League of Legends-Weltmeisterschaft 2019 übertroffen.

Das Spielprinzip soweit

Valorant bietet einen eher traditionellen, team- und skillbasierten Ansatz, den Fans von Hardcore-Shootern zu mögen scheinen. So werden die Komponenten Glück und Zufall weitgehend aus dem Spiel gehalten. Das macht das Spiel erstaunlich akribisch und langsam. In jeder Runde muss ein Team eine Bombe platzieren und sie beschützen, während das andere versucht, sie zu entschärfen. Spieler haben nur ein Leben pro Runde.

Die Superkräfte sind nicht so entscheidend wie gedacht. Übermenschliche Zielgenauigkeit und Reflexe, kombiniert mit der Fähigkeit, die Aktionen des Gegners vorherzusagen und mit Ihren Teamkollegen zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten, werden Ihren Erfolg bestimmen. Das Erlernen des Umgangs mit den verschiedenen Waffen, die Sie zu Beginn jeder Runde kaufen können (auch eine von Counter-Strike übernommene Komponente) entscheidet darüber, wie effektiv ein Spieler ist.

Freuen Sie sich auf Valorant

Klingt interessant? Die Entwickler von Riot Games sagen dazu: „Das Schießen in VALORANT ist präzise, wuchtig und vor allem tödlich. Wir wollen, dass allein dein Geschick und deine Strategie über Sieg und Niederlage entscheiden.“ Dies wird kombiniert mit Ankündigungen, die auf breite Zugänglichkeit des Spiels hoffen lassen: „128-Tick-Server, selbst auf den meisten Computern mit (bis zu zehn Jahren!) alter Ausstattung mindestens 30 Bilder pro Sekunde, 60 bis über 144 FPS auf modernen Spielrechnern, weltweit verteilte Datenzentren, um Spielern in großen Städten auf der ganzen Welt einen Ping von <35 ms zu ermöglichen, ein Netzcode, an dem wir seit Jahren gewissenhaft arbeiten, und vom ersten Tag an aktives Vorgehen gegen Cheater.“