Eishockeyteam mit Schlägern
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Auch in Zeiten wie der gegenwärtigen, weltweiten Coronakrise steht Ihnen Ihr Handy Casino immer zur Verfügung. So können Sie dort spielen, wann immer Sie das möchten. Das ist in vielen anderen Bereichen aus verständlichen Gründen oft gerade nicht der Fall. Dazu gehören auch Sportveranstaltungen. Aber so wie hier die Bundesliga versucht in den USA derzeit die National Hockey League wieder zu einem normaleren Sportalltag zurückzu­kehren.

Eine der aufregendsten Sportarten

Die Handflächen sind feucht vom Schweiß und das Herz rast. Die Atmung ist scharf und schnell. Der Fernseher bekommt wiederholt Schimpfwörter zu hören.

Das ist Teil der Erfahrung, die viele Sportfans kennen, und die im konkreten Fall auch als „Playoff-Hockey“ bekannt ist. Es ist ein Gefühl, das Sportfans in den letzten Wochen noch nicht erlebt haben, wenn die NHL-Playoffs normalerweise für schwindel­erregende Unter­haltung sorgen.

Seinem Team in der Playoff-Verlängerung beim Spiel zuzusehen, ist eines der Szenarien, die Fans nervös machen. Aber es ist immer noch ein Gefühl, das jeder Sportbegeisterte viel lieber empfinden würde als die fast komplett leere Sportlandschaft der letzten Monate.

Hin und her, hoch und runter. Knirschendes Eis unter den Schlittschuhen der Spieler.

Das Auf und Ab des Stöhnens der Menge bei jedem Torschuss, die Torhüter stehen auf dem Kopf, Trainer müssen auch mitten im Chaos Herren der Lage bleiben. All diese Elemente des Playoff-Hockey, all diese Dinge werden die Fans hoffentlich schon bald wieder erleben dürfen. Denn die NHL, die National Hockey League, plant ihre Rückkehr auf das Spielfeld.

Action im Eishockey
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Rückkehr zum Spielbetrieb

Mehr als zweieinhalb Monate nach der Einstellung des Spielbetriebs infolge der Krise um das Coronavirus ist die National Hockey League die größte nordamerikanische Profi-Sportliga, die konkrete Pläne für eine Rückkehr bekannt gab.

NHL-Beauftragter Gary Bettman kündigte am Dienstag an, dass 24 Mannschaften spielen, falls und sobald sie medizinisch freigegeben werden. Dann soll in zwei Städten ein Playoff-Turnier ausgetragen werden. Die offiziellen Trainingslager würden frühestens am 1. Juli wieder aufgenommen, und die Saison mit der Verleihung des Stanley-Cups an den Meister 2019-2020 im Frühherbst enden. Die reguläre Saison wurde offiziell für beendet erklärt.

„Wir konzentrieren uns weiterhin auf die Sicherheit unserer Spieler, Trainer, Betreuer und des Arena-Personals. Wir werden keine Termine festlegen, Standorte auswählen oder mit dem Spielen beginnen, bis wir wissen, dass es angemessen und umsichtig ist, und bis wir die Zustimmung dazu erhalten haben“, so Bettman.

Die NHL gab am Montag detaillierte Test- und Sicherheitsprotokolle für die von ihr als Phase 2 bezeichneten, freiwilligen Übungen in Mannschaftseinrichtungen heraus. Diese beginnen Anfang Juni, wenn die örtlichen Einschränkungen aufgehoben wurden.

Am Dienstag skizzierte Bettman die nächsten Schritte: Eröffnung von Trainingslagern für alle Spieler, Trainer und medizinisches Personal sowie Beginn eines konferenzbasierten Playoffs. Die Städte, von denen eine die Ost- und eine die West-Spiele ausrichtet, werden aus einer Liste ausgewählt. Es ist nicht bekannt, ob Fans die Spiele besuchen dürfen, die aber im Fernsehen übertragen würden.

Die Mannschaften dürfen 50 Mitarbeiter mitbringen, darunter Spieler, Trainer, medizini­sches Personal und Vereinsfunktionäre, die alle während des gesamten Prozesses auf das Coronavirus getestet werden sollen.

Playoffs mit 24 Teams

Die von Donald Fehr angeführte Spielergewerkschaft warnte, dass es trotz Einigung mit der Liga über die angekündigten Pläne vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs Änderungen geben könnte. Dies unter anderem bei den Gesundheits- und Sicherheitsprotokollen, die in Zusammenarbeit mit medizinischen Experten und der Gewerkschaft entwickelt wurden. Einige verbleibende finanzielle Fragen werden in den Gesprächen bis zum Beginn der Playoffs angesprochen werden.

Wenn das Eishockeyspielen wieder aufgenommen wird, werden die Playoffs nach dem Format ausgetragen, das letzte Woche vom Exekutivvorstand des Spielerverbandes der NHL genehmigt wurde. Dabei wird das Feld von 16 auf 24 Mannschaften erweitert. Diese Mannschaften haben sich auf der Grundlage ihres Punktestands zum Zeitpunkt der Saisonunterbrechung qualifiziert. Liga und Spielergewerkschaft haben noch nicht entschie­den, ob die zweite Runde eine Best-of-Five- oder Best-of-Seven-Runde wird.

Die Finalpartien und das Stanley-Cup-Finale werden wie üblich als Best-of-Seven-Runde und höchstwahrscheinlich in den beiden ausgewählten Städten ausgetragen. Falls sich die Bedingungen wieder ändern, könnten sich auch die Austragungsorte ändern. Die letzten NHL-Spiele fanden am 11. März statt, am selben Abend, an dem der Basketballer Rudy Gobert positiv auf das Coronavirus getestet wurde, während sein Team in Oklahoma City spielte. Dieses Spiel wurde abgesagt, und die meisten Sportveranstaltungen der großen Ligen, darunter auch das Frühjahrstraining der Major League Baseball, wurden am nächsten Tag eingestellt. Nun wird sich wie in anderen Ländern darum bemüht, wieder einen Spiel­betrieb laufen zu lassen, wenn auch in geänderter Form.